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AQUARELL WEIHNACHTSKARTEN MALEN

Weihnachtskarten in Aquarell – halte den Zauber der Weihnachtszeit fest! Plätzchen, Kaminfeuer, Schnee und Glühwein: das verbinde ich damit. Um dieses wohlige Gefühl auch an andere weiter zu geben, male ich zu Weihnachten gerne Aquarellkarten, die ich an Freunde und Familie verschenke.

In diesem Beitrag stelle ich euch vier verschiedene Motive für Aquarell Weihnachtskarten vor. Mit den Schritt für Schritt Anleitungen könnt auch ihr wunderschöne Weihnachtskarten für eure Liebsten zaubern!

Aquarell Weihnachtskarten für Anfänger

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Weihnachtskarten Aquarell für Fortgeschrittene

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Das brauchst du für die Weihnachtskarten in Aquarell

Für die Aquarell Weihnachtskarten brauchst du die übliche Aquarell Ausstattung: Pinsel (einen Detailpinsel und einen größeren), Aquarellpapier (am Besten 300 mg/m² und leicht rau) und natürlich deinen Aquarellkasten! Zudem solltest du mit deinen Aquarellfarben bereits etwas vertraut sein und die Grundtechniken beherrschen.

Schnappe dir noch ein Glas Wasser und ein Tuch, dann kann es los gehen!

Erste Aquarell Weihnachtskarte: Minimalistische Weihnachtsbäume

Das erste Motiv für unsere Weihnachtskarten besticht durch seinen minimalistischen Stil. Durch seine Schlichtheit ist es auch recht schnell und einfach erstellt – das perfekte Weihnachts-Aquarell-DIY in letzter Minute – auch für Anfänger. 

Die Vorbereitung für die weihnachtliche Aquarellkarte

Zuerst entscheidest du dich, wie viele Weihnachtsbäume du auf deine Karten malen möchtest. Ich habe mich für drei entschieden. Für deine gewünschte Baum-Anzahl malst du dir nun ein Raster vor, damit du die Bäume in der gleichen Größe malen kannst und alle Bäume gleich viel Platz auf der Karte bekommen. Denn erst durch die genaue, symmetrische Anordnung entfaltet diese Karte ihren besonderen Reiz. 

Ich habe mir dazu mit Bleistift und Geodreick ein Rechteck gezeichnet, bei dem nach oben etwas Abstand zum Rand, und nach unten deutlich mehr Abstand zum Rand ist. Dieses Rechteck habe ich dann in drei gleich große Kästen geteilt. Hier werden die Bäumchen gemalt. Unten habe ich mir zudem meinen Schriftzug “Merry Christmas” vorskizziert. Auch für diesen habe ich mir Linien gezogen, damit ich den Schriftzug gerade schreibe. Den Schriftzug selbst habe ich mit einem schwarzen Fineliner geschrieben. Für einen zusätzlichen festlichen Touch kann man hier aber auch auf glitzernde Gelstifte zurückgreifen!

So malst du die Karte

Nun werden die Christbäume gemalt. Für jeden Baum solltest du dir eine eigene Farbe und eine etwas andere Form überlegen, die du mit Bleistift vorskizzieren kannst. Ich habe meine linke Tanne in einem hellen Blattgrün gemalt. Ihre Zweige deute ich mit geschwungenen Linien an. Der zweite Baum ist in einem bläulichen Dunkelgrün gemalt, einer meiner absoluten Lieblingsfarbtöne! Diesen Baum habe ich buschig gemalt, indem ich geschwungene Linien auf das Papier gebracht habe, die fast wie Wolken aussehen. Der dritte Baum für die Weihnachtskarte ist in einem Flaschengrün gestaltet. Ich habe dazu ein Dreieck gemalt, und in die noch feuchte Farbe Alkohol getupft. So sind die helleren Stellen in der Fläche entstanden. Für mehr Effekte kannst du auch hier in meinem Technik-Guide lesen. 

Zweite Weihnachtskarte in Aquarell: Mistelzweig

Das zweite Motiv ist ein Mistelzweig mit roter Schleife und roten Früchten. Hier mag ich besonders den Kontrast der beiden Komplementärfarben Rot und Grün. 

Für den Mistelzweig habe ich mir grob die Ästchen und die Schleife mit Bleistift skizziert. Dann habe ich mir einen relativ hellen grünen Farbton angemischt, und mit diesem zuerst alle Verästelungen und dann alle Blätter gemalt. Die Blätter sind alle etwas unterschiedlich und ich habe in der Farbintensität etwas variiert. Zur Spitze des Astes hin habe ich die Blätter etwas kleiner gemacht, wie bei einem echten Zweig.

Dann habe ich die Schleife gemalt, die ich zuerst in einem etwas helleren Rot komplett ausgemalt habe. Danach habe ich ihr mit dunkleren Rottönen mehr Dimension verliehen.  

Als dritten Schritt habe ich die roten Früchte an die Zweige gemalt. Hier habe ich darauf geachtet, dass die Früchte nur ungefähr gleichmäßig verteilt sind, damit es nicht zu perfekt und dadurch unnatürlich wirkt. 

Zuletzt habe ich mit einem etwas dunkleren Grün den Ästen und Blättern mehr Struktur verliehen. Je intensiver die Farbe, desto dramatischer wird dein Motiv. Ich habe mein Motiv nicht zu stark betont, damit es seine Leichtigkeit bewahrt. Auch hier kannst du einen beliebigen Schriftzug zum Gruß anbringen! 

Dritte Aquarellkarte für Weihnachten: Christbaumkugeln

Das Motiv für die dritte Aquarellkarte zu Weihnachten sind nun keine Pflanzen, sondern Christbaumkugeln.

Der Bildaufbau der Karte

Hier habe ich mir zuerst mit Bleistift und Geodreieck Linien und die Mittelpunkte für die Kreise vorgezeichnet, um die Kugeln in einem gleichmäßigen Abstand zu verteilen. Auch hier kannst du wieder eine abweichende Anzahl an Kugeln wählen! Anhand meiner Skizze kannst du die entsprechenden Maße und Positionen sehen. 

Nun habe ich mit einem Zirkel die sechs Kreise gezeichnet. Wenn du keinen Zirkel hast, kannst du vielleicht auch einen Eierbecher oder andere runde Gegenstände in deinem Haushalt finden und ihre Umrisse umfahren.  

Nun geht es an das Ausmalen der Christbaumkugeln! Hier kannst du deiner Kreativität freien Lauf lassen! Ich habe mir für meine Weihnachtskarte überlegt, Rot als Hauptfarbe zu nutzen und dann Akzente in Grün, Blau und Gelb zu setzen. Bei den Mustern habe ich eine Mischung aus feinen Ornamenten und größeren farbigen Flächen ausgewählt. So entsteht ein gewisser Kontrast zwischen den Kugeln, der das Motiv interessanter macht.  

So werden die Kugeln der Weihnachtskarte aquarelliert

Für diese Kugel habe ich mit der Nass in Nass Technik einen Übergang zwischen sattem Gelb und Blau gemalt. Dieser ist mit Absicht nicht einheitlich, es gibt einige Stellen die dunkler und heller sind. Dadurch bekommt die Kugel eine gewisse Struktur. Dann habe ich die Fläche trocknen lassen und mit einem feinen Pinsel in Rot den Umriss für die Kugel gemalt und den Verschluss. 

Für die zweite Kugel habe ich zwei dünne Streifen in Hellgrün oben und unten an der Kugel gemalt. Ein breites Band in der Mitte ist gelb. Dann habe ich auch hier wieder alles trocknen lassen und in Rot das Muster aufgemalt. 

Bei der dritten Kugel habe ich die ganze Fläche zuerst in Gelb, Grün und Blau ausgemalt mit der Nass in Nass Technik. Auch hier habe ich wieder die Farbe nicht gleichmäßig auf das Papier verteilt, um die Kugel interessanter zu machen. Dann habe ich die Fläche wieder trocknen lassen und mit einem wässrigen Rot Streifen gemalt. 

Bei der nächsten Kugel habe ich einfach nur Streifen in Rot gemalt, und in der noch nassen Farbe Akzente in königsblau gesetzt. Teilweise habe ich die nasse Farbe auch wieder ein wenig abgetupft, um unterschiedliche Farbintensitäten zu erhalten. 

Bei der nächsten Kugel habe ich mit einem Detailpinsel vor allem in Rot Ornamente gemalt, die teilweise ins Blaue oder Orange verlaufen. Auch hier habe ich darauf geachtet, dass die neue Farbe mit der noch nassen anderen Farbe etwas verläuft, damit die Übergänge nicht so hart werden. 

Die letzte Kugel ist wieder relativ schnell und leicht gemalt. Hier habe ich einfach nur einen Streifen in Gelb gemalt, einen in Orange, einen in Rot und so weiter, wodurch ich den Farbverlauf eines Regenbogens nachgeahmt habe. Ich habe nicht gewartet, bis der vorhergehende Streifen getrocknet ist, sodass die Farben teilweise leicht miteinander verlaufen sind. Nachdem alles getrocknet ist, habe ich noch mit einem goldenen Gelstift Spiralen zur Verzierung aufgezeichnet, sodass die Kugel etwas interessanter wird. 

Und das wars bereits! Hier kannst du auf jeden Fall mit verschiedenen Mustern, Techniken und Farben spielen. Mein Tipp hierbei ist wie gesagt lediglich, darauf zu achten, dass es ein paar Kontraste gibt, die das Motiv interessanter machen. Bei mir ist es beispielsweise der Kontrast aus den Farben rot und blau, und die Mischung aus sehr feinen Ornamenten und groberen Streifen. Einzeln eingesetzte zusätzliche Farben machen die Karte dabei noch lebendiger und farbenfroher. 

Viertes Motiv für Aquarell Weihnachtskarten: Festliches Rentier

Für dieses Motiv kannst du zuerst das Rentier, sein Geweih und den Blumenschmuck grob mit dem Bleistift vorskizzieren. Bei dieser Karte habe ich darauf geachtet, dass das Rentier zentriert in der Mitte platziert ist, und frontal und symmetrisch gemalt wird, was das Motiv moderner wirken lässt. 

Nach dem Skizzieren kannst du dir zwei verschiedene Töne für das Rentier anmischen. Ich habe ein bräunliches Ocker und ein dunkleres Braun gemischt. Zuerst kannst du in der helleren Farbe alle hellen Stellen des Rentiers malen, also die Mitte des Halses, die Nase, Schnauze und Stirn. Während diese erste Farbschicht noch nass ist, kannst du nun die Farbe immer mehr intensivieren und verdunkeln, zum Beispiel an den Wangen oder um die Augen herum. Schatten kannst du dann mit dem dunkleren Farbton setzen, beispielsweise am Kinn oder an den Seiten des Halses des Rentiers.

Die Schnauze und Augen kannst du in intensivem Schwarz und einem feinen Detailpinsel malen, wenn die Farbe des Fells getrocknet ist. Achte bei der Schnauze drauf, diese nicht durchgängig als schwarzen Farbklecks zu malen, sondern lasse das Schwarz an den Nasenlöchern etwas heller werden. Wenn die Farbe komplett getrocknet ist, kannst du auch mit einer weißen Acrylfarbe Lichtreflexionen auf die Augen und Schnauze malen. 

Nun wird der Blumenschmuck gemalt. Diesen kannst du zuerst mit etwas helleren Farben vormalen und dann Farbschicht für Farbschicht mehr Details ergänzen und Tiefen und Schatten setzen. Das Geweih habe ich mit einem bräunlichen hellen grau gemalt und Schattierungen in einem dunkleren Grau ergänzt. Fertig! 

Ich hoffe du hattest viel Spaß mit dem Aquarellieren dieser Weihnachtskarten und kannst diese an viele nette Leute verschicken!

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Hier findest du übersichtliche Anleitungen, die du direkt nachmachen kannst.

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